Kahlenbergerdorf

Niederösterreich, Österreich

Über Kahlenbergerdorf

Die nahe gelegenen Städte sind: Klosterneuburg (4.6km), Bisamberg (6.3km), Langenzersdorf (2.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.27474976 Breitengrad und 16.35467911 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Graz (GRZ) (170.7 km) und Flughafen Wien-Schwechat (VIE) (27.7 km)

Auf unseren Seiten finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Kahlenbergerdorf. Dazu gehören Fotos von verschiedenen Orten der Siedlung und der Umgebung, eine Karte und eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage. Für Sie eine Liste der beliebtesten Cafés, Bars und Restaurants, sortiert nach Art der Küche, mit Bewertungen von Besuchern und einer ausführlichen Beschreibung mit Fotos. Mit Hilfe unserer Website finden Sie eine anständige Übernachtungsmöglichkeit in Kahlenbergerdorf. Wählen Sie aus vielen Angeboten von Hotels, Motels, Hostels und Apartments. Und für eine bequemere Bewegung und einen Überblick über die abgelegenen Attraktionen von Kahlenbergerdorf und Niederösterreich können Sie ein Auto bei unseren Partnern mieten.

Land:
Bundesland:
Standort-status:
Abschnitt des besiedelten Ort

Wo in Kahlenbergerdorf bleiben

Booking.com

Fotos von Kahlenbergerdorf

Über Kahlenbergerdorf

Kahlenbergerdorf war bis 1892 eine selbständige Gemeinde und gehört heute zu Döbling, dem 19. Wiener Gemeindebezirk. Es ist auch eines der 89 Katastralgemeinden.

Geographie

Ort

Kahlenbergerdorf liegt im Norden Wiens am rechten Donauufer in einem Tal zwischen Nußberg und Leopoldsberg. Im Norden grenzt Kahlenbergerdorf an Weidling und im Osten an Jedlesee. Im Süden liegt Nußdorf, im Westen Josefsdorf. Der Pfarrfriedhof liegt inmitten der Weinberge oberhalb des Zentrums von Kahlenbergerdorf, das eine Gesamtfläche von 226,01 Hektar umfasst. In statistischen Auswertungen wird Kahlenbergerdorf in der Region Nußdorf-Kahlenbergerdorf gezählt.

Topographie

Kahlenbergerdorf umfasst viele bewaldete Kämme des Wienerwaldes.

Geschichte

Der Ursprung des Namens Kahlenbergerdorf

Das Dorf ist seit Jahrhunderten als Kahlenbergerdörfl bekannt. Es wird erstmals in einem offiziellen Dokument aus dem Jahr 1133/36 als "de Chalwenperge" erwähnt. Der Leopoldsberg hieß bis 1693 "Kahlenberg", ist aber nicht zu verwechseln mit dem Nachbarberg, dem heutigen Kahlenberg, an dem die Stadt Kahlenbergerdorf keinen Gebietsanteil hat.

Frühe Ereignisse

Der Weinbau kann auf 2500 Jahre zurückverfolgt werden, als sich Kelten in der Nähe des Leopoldsbergs niederließen.

Kahlenbergerdorf im Mittelalter

Im 12. Jahrhundert entstand in Kahlenbergerdorf das Chalenperger Adelsgeschlecht. Die Bewohner des Dorfes waren Bauern, die größtenteils von ihren eigenen Produkten abhängig waren. Wein und Obst wurden zum Verkauf hergestellt. Bereits Ende des 12. Jahrhunderts war der Weinbau der dominierende Wirtschaftszweig rund um Kahlenberg. Der örtliche Herzog und das Kloster Klosterneuburg besaßen jeweils zahlreiche Weinberge. Das Kloster besaß sogar eine eigene Weinpresse, die es jedoch auf seinen Wunsch dem Fürst gab. In den folgenden Jahrhunderten besetzten viele andere Klöster und Kirchen die Weinberge in Kahlenbergerdorf, darunter das Stift Zwettl, das Stift Lilienfeld, das Kloster Kremsmünster, das Nonnenkloster St. Bernhard und St. Dorothea. Der Kahlenberg wurde ebenfalls abgebaut; Es gibt Belege dafür zwischen 1547 und 1618. Zunächst wird nur Erz erwähnt, aber in späteren Texten wird auf Silberfunde verwiesen. Die Vorkommen am Kahlenberg sind jedoch so begrenzt, dass sie schnell erschöpft waren. Gundacker von Thernberg, genannt „Pfaff vom Kahlenberg“, war zwischen 1330 und 1339 Pfarrer in Kahlenbergerdorf. Anekdoten über Thernberg wurden im 15. Jahrhundert von Phillip Frankfurter in seinem Werk Des pfaffen geschicht und histori vom Kalenberg (Die Geschichte des Pfarrers und die Geschichte des Kalenbergs) aufgezeichnet. Die Pfarrkirche Kahlenbergerdorf wird erstmals 1256 als eigenständige Pfarrei ausgewiesen.

Kahlenbergerdorf seit dem Mittelalter

1529 wurde die Pfarrkirche bei der ersten Belagerung von Wien zerstört. Es wurde später wieder aufgebaut.

Kahlenbergerdorf litt aufgrund seiner Lage am Ufer der Donau unter starken Überschwemmungen. Die Errichtung des Hafens in Kuchelau vor der Einfahrt in den Donaukanal im Zeitraum 1901-03 brachte jedoch einen wirksamen Schutz vor Überschwemmungen mit sich.

Nach der Auflösung der Kamaldulensischen Einsiedelei auf dem Kahlenberg wurde das Gelände für den Bau freigegeben und eine kleine Siedlung entstand, die 1784 zu Ehren Josephs II. Den Namen Josefsdorf erhielt.

Dank seiner Lage am Rande eines engen Tals zwischen Donau und Leopoldsberg konnte Kahlenbergerdorf seinen ursprünglichen Charakter bewahren. Das Dorf entwickelte sich auch weniger schnell als andere Teile des heutigen Döbling. Möglicherweise schrumpfte Kahlenbergerdorf im 18. Jahrhundert aufgrund von Überschwemmungen. Im Jahr 1795 gab es 24 Häuser, im Jahr 1831 gab es fünf weitere und insgesamt 234 Einwohner. Zwischen damals und 1890 wuchs Kahlenbergerdorf auf 52 Häuser mit 486 Einwohnern.

1892 wurde Kahlenbergerdorf in die Stadt Wien integriert. Das Gebiet bis zur „Nase“ des Leopoldsberges wurde zusammen mit den Nachbarn Sievering, Grinzing, Oberdöbling, Unterdöbling, Nußdorf und Heiligenstadt im Landkreis Döbling einbezogen, während das übrige Kahlenbergerdorf Klosterneuburg zugeordnet wurde.

Wirtschaft

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/Kahlenbergerdorf

X