Mattersburg

Mattersburg, Politischer Bezirk Mattersburg, Burgenland, Österreich

Über Mattersburg

Stadt Mattersburg hat eine Bevölkerung von 6 448

Die nahe gelegenen Städte sind: Rohrbach bei Mattersburg (4.5km), Pöttelsdorf (4.8km), Marz (2.6km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 47.73332977 Breitengrad und 16.39999962 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Graz (GRZ) (132.7 km) und Flughafen Wien-Schwechat (VIE) (45.0 km)

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Regionalzentrum
Bevölkerung:
6 448

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Fotos von Mattersburg

Über Mattersburg

Mattersburg (ehemals Mattersdorf, ungarisch: Nagymarton, kroatisch: Materštof) ist eine Stadt im Burgenland, Österreich. Es ist das Verwaltungszentrum des Landkreises Mattersburg und Sitz der Fußball-Bundesliga SV Mattersburg.

Ort

Mattersburg liegt im nördlichen Teil des Burgenlandes, östlich von Wiener Neustadt im Wulka-Tal, in der ländlichen Region des Landes.

Um auf der Straße nach Mattersburg zu gelangen, nimmt man entweder die Burgenlandstraße S31 von Eisenstadt und Oberpullendorf oder die Mattersburgstraße S4 von Wiener Neustadt.

Mattersburg ist durch die Mattersburger Eisenbahn mit Wiener Neustadt und Sopron verbunden.

Mattersburgs zwei Bezirke sind Mattersburg und Walbersdorf.

Geschichte

Der Standort Mattersburg war bereits in der Antike durch Ausgrabungen von römischen und langobardischen Friedhöfen besiedelt.

Die Stadt wurde erstmals 1202 schriftlich als Villa Martini erwähnt. Der ungarische Name (Nagymarton) bezieht sich auch auf die Kirche, die Martin von Tours geweiht wurde. Ursprünglich hieß der deutsche Name Mattersdorf und wurde 1924 in Mattersburg umbenannt. Materie entwickelte sich aus Martin und bezieht sich auch auf St. Martin von Tours, während Dorf "Dorf" und Burg "Schloss" bedeutet.

Die ursprüngliche Festung des Gebiets war bereits 1294 abgerissen worden.

Mattersburg wurde 1354 zur Marktgemeinde erhoben. Die Stadt wurde 1774 und 1856 durch einen Brand zerstört. Der Wohlstand der Region nahm zu, als die Eisenbahn 1847 von Wiener Neustadt nach Mattersburg fuhr. Im 19. Jahrhundert In der Stadt befand sich eine Keramikmanufaktur, die 1815 oder 1818 von János Ziegler gegründet wurde und gelbe Waren im Stil des Wiener Porzellans herstellte.

Ein interessanter Teil der Geschichte Mattersburgs ist die Geschichte seiner jüdischen Minderheit, da die Stadt eine der burgenländischen Siebengemeinden war. Die ersten Juden, die sich in der Stadt niederließen, kamen im 16. Jahrhundert nach der Vertreibung aus Sopron an und ihre Präsenz in der Stadt nahm in den folgenden Jahren stark zu. 1671 mussten die Juden auf Befehl Leopolds I. die Stadt verlassen. Sie durften 1678 nach Mattersdorf zurückkehren, obwohl sie gezwungen waren, ihre eigenen Besitztümer zurückzukaufen. Die selbstverwaltete jüdische Gemeinde wurde erstmals 1902/03 mit dem Rest der Stadt zusammengelegt.

Mattersburg gehörte bis 1920 zum Königreich Ungarn und war Sitz des Bezirks Nagymarton im Kreis Sopron. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon an Österreich übergeben; dort bildete es das neue Bundesland Burgenland. Mattersburg behielt den offiziellen Namen Mattersdorf bis zum 14. Juni 1924; am 2. Juli 1926 erhielt es Stadtrechte. 1978 bezog Mattersburg die Stadt Walbersdorf ein.

Nach dem Anschluss im Februar 1938 wurde die jüdische Bevölkerung von Mattersburg vertrieben und enteignet, so dass es in Mattersburg bereits im Herbst 1938 keine Juden mehr gab. Im Verlauf des Krieges wurden mehr als zweihundert Einwohner der Stadt vermisst oder getötet. Ungefähr einhundert seiner jüdischen Einwohner wurden im Holocaust getötet.

Politik

Die Bürgermeisterin von Mattersburg ist Ingrid Salamon von der SPÖ; Es gibt zwei Vizebürgermeister: der erste ist Klaus Leitgeb von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der zweite Josef Reisner von der SPÖ. Der Bezirksbürgermeister der Gemeinde Walbersdorf ist Hubert Lang von der SPÖ und Johann Wallner ist der Vorsitzende.

Der Mattersburger Gemeinderat hat 25 Sitze mit folgenden Parteimandaten: 9 ÖVP, 14 SPÖ, 1 FPÖ, 1 Grüne, andere Listen 0.

Sport

Mattersburg ist die Heimat des ehemaligen österreichischen Bundesligisten SV Mattersburg und des Subbuteo-Teams TFC Mattersburg.

Wirtschaft

Eines der größten Unternehmen in der Region ist der Konservenhersteller Felix Austria.

Bemerkenswerte Bewohner

Pál Kitaibel, hier geboren

Áron Chorin, geboren in Böhmen, hat hier studiert

Akiva Eger (aka Akiva Güns), geboren in Eisenstadt, hat hier studiert

Akiva Ehrenfeld, orthodoxer Rabbiner, hier geboren

Shmuel Ehrenfeld, der hier geborene Mattersdorfer Rav

Moses Sofer, geboren in Deutschland, war hier Rabbiner

Hier studierte Simcha Bunim aus Peschischa, geboren in Polen

Siehe auch

Kiryat Mattersdorf

Forchtenstein

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/Mattersburg

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