Aldrans

Politischer Bezirk Innsbruck Land, Tirol, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Aldrans
Bevölkerung:
2 016

Über Aldrans

Aldrans ist eine Gemeinde im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol (Österreich) auf 760 m Höhe mit einer Fläche von 8,89 km2 und 2.496 Einwohnern (Stand Januar 2015).

Geographie

Das Dorf liegt auf einer Hochlandterrasse südöstlich von Innsbruck, durchzogen von zahlreichen Flusstälern unterhalb des Patscherkofels (2.246 m). Aldrans liegt an der alten Salzstraße, die Hall in Tirol und Mühlbachl verband - heute die Landesstraße L 38 (Elbögener Straße); Die Straße L 32 (Innsbrucker Straße) verbindet das Dorf mit Innsbruck. Seine Nähe zur Stadt macht es zu einem Wohnzentrum. Teil der Gemeindegrenzen sind Prockenhöfe, Wiesenhof, Rans und Herzsee, ein See, der hauptsächlich zur Fischzucht genutzt wird.

Nachbargemeinden sind: Ampass, Ellbögen, Igls, Innsbruck, Lans, Rinn, Sistrans.

Geschichte

Ursprung

Der Ursprung von Aldrans als Siedlung könnte bis in die späte Bronzezeit zurückreichen, nachdem ein Schwertgriff und andere Gegenstände der Eisenzeit und der La Tène-Kultur entdeckt wurden. Die erste Erwähnung des Dorfes wird in einem Dokument 955 als Alarein gemeldet. 1157 wird das Dorf in Schenkungsurkunden der Grafen von Andechs und des Klosters Tegernsee erwähnt. Im Jahr 1312 wird in einem Dokument Alrains erwähnt, der vom alten Namen Allrainer Veld abgeleitet ist. Im Mittelalter war Aldrans in Zusammenarbeit mit Ampass Teil eines wichtigen Marktes, da es an der Salzstraße lag, die vom Transithandel profitierte. Im dreizehnten Jahrhundert wurde das Gebiet zwischen dem Souverän und der Abtei von Wilten aufgeteilt.

Die Bevölkerung war so leidenschaftlich für Dramen, dass 1750 und 1757 Martinsspiele veranstaltet wurden und das "Theater der Amazonen" aktiv war, das nur aus Frauen bestand. Aldrans wurde im 19. Jahrhundert als Sommerferienort ausgebaut und 1884 über eine Straße direkt mit Innsbruck verbunden.

Am Rande des Dorfes wurde 1927 eine Rundfunkstation errichtet. Sie wurde am 1. März 1984 stillgelegt und anschließend abgebaut.

Aldrans Figuren in Thomas Bernhards Geschichte Amras.

Wappen

Das Wappen stellt die Flügel eines Adlers in der Luft dar, die ein Lilienblatt auf goldenem Grund bilden. Die Flügel des Adlers erinnern an die Insignien der Grafen von Andechs und an das Lilienblatt der Abtei Tegernsee; Das Emblem bezieht sich auf die Spende aus dem Jahr 1157. Das Emblem wurde am 20. November 1979 adoptiert.

Population

Hauptsehenswürdigkeiten

Im Jahre 1365 wurde in Aldrans eine Kirche erwähnt, im Jahre 1426 wurde mit dem Bau einer neuen Kirche im Barockstil begonnen, die 1482 eingeweiht und dem Heiligen Martin geweiht wurde. Die Kirche wurde im achtzehnten Jahrhundert im gotischen Stil umgebaut und 1893 durch einen Brand zerstört, der einen Teil des Dorfes verwüstete, als sie im gotischen Stil wieder aufgebaut wurde. 1965 wurde es vergrößert und 1967 zur Pfarrei erhoben.

Transport

Aldrans ist mit Innsbruck mit der Mittelgebirgsbahn (Linie 6) oder mit lokalen Bussen von Innsbruck innerhalb von 15 Minuten verbunden.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Aldrans

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