Bruck an der Großglocknerstraße

Politischer Bezirk Zell am See, Salzburg, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Bruck an der Großglocknerstraße
Bevölkerung:
4 433

Über Bruck an der Großglocknerstraße

Bruck an der Großglocknerstraße ist eine Gemeinde im Bezirk Zell am See im österreichischen Bundesland Salzburg.

Geographie

Bruck im historischen Pinzgau liegt im Tal der Salzach, am nördlichen Eingang der Großglockner-Hochalpenstraße, die bis in die Hohen Tauern und zum Alpenkamm führt. Nachbargemeinden sind Zell am See, Taxenbach, Fusch, Kaprun und Maria Alm.

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastergemeinden Bruck, Hundsdorf, Reith und Sankt Georgen. Lokale Dörfer sind: Brandenau, Bruck, Fischhorn, Gries, Hauserdorf, Hundsdorf, Krössenbach, Niederhof, Pichl, Reit, Sankt Georgen, Steinbach, Vorfusch und Winkl.

Geschichte

Es gibt Hinweise auf eine Besiedlung bereits in der Bronzezeit und in der Hallstattzeit. Die Illyrer und Kelten ließen sich hier nieder, ebenso wie die Römer ab etwa 15 v. Im Laufe der Völkerwanderungszeit und des Zerfalls des Römischen Reiches siedelten sich die Bayern an und mischten sich unter die einheimische Bevölkerung. Die erste Erwähnung von Prugg im Pinzgrey im Erzbistum Salzburg erfolgte in einer Urkunde von 1227.

Zur gleichen Zeit erschien das Schloss von Vischarn erstmals in den Aufzeichnungen, zunächst als Lehen der Herren von Goldegg, später im Besitz der Bischöfe von Chiemsee. Das Gebäude wurde 1862 von Prinzessin Sophie von Liechtenstein und ihrem Bruder Fürst Johann II gekauft und nach Plänen von Friedrich Schmidt im neugotischen Stil umgebaut. Nach einem Brand 1920 wieder aufgebaut, wurde es 1943 von der nationalsozialistischen SS-Organisation beschlagnahmt und diente zeitweise als Außenlager des KZ Dachau. Im Mai 1945 verhafteten amerikanische Truppen hier Hermann Göring, bevor er nach Camp Ashcan gebracht wurde.

Seit der Fertigstellung der Großglockner-Hochalpenstraße im Jahr 1935 heißt die Stadt Bruck an der Großglocknerstraße. 1938 wurde das selbstständige Dorf Sankt Georgen eingemeindet.

Wappen

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es bei Brucks Bestrebungen, eine eigene Gemeinde zu gründen, wieder einen neuen Entwurf, der in das frühere Amtssiegel der Gemeinde aufgenommen wurde. Dieses Siegel hatte das damals inoffizielle Emblem Eismadonna (eiserne Madonna) als Wappen enthalten. In Anbetracht der Tatsache, dass einige Gemeinden in der Region Pinzgau vor langer Zeit auch das Wappensymbol der Madonna verwendet hatten, wurde diese Art der Waffengestaltung entmutigt.

Wie in den Folgejahren vorgesehen, wurde dem ehemaligen Siegel abermals ein Gauner hinzugefügt, der die enge Verbindung mit dem Herrn auf Schloss Fischhorn, dem Bischof von Chiemsee, symbolisierte. Diese Art der Präsentation eines Herolds wurde mit wenig Begeisterung aufgenommen.

Nach langem Überlegen entschied man sich dann zumindest für eine sogenannte Wappensprache, die von Prof. Mag. Gerd Nowotny und anschließend von der Salzburger Landesregierung am 17. September 1976 ins Leben gerufen wurde, der Stadt wurde auch das Wappen verliehen zeigt in einem silbernen Schild einen grünen Berg mit drei Gipfeln und einer silbernen Brücke davor, die sich entlang eines Flusses kreuzt.

Es kommt daher im Wappen zum Ausdruck, da die Brücke über die Salzach den Namen des Ortes und die durch die Drei Brüder bewirkte Verbindung mit dem heiligen Georg symbolisierten.

Politik

Der Gemeinderat von Bruck an der Großglocknerstraße hat 21 Mitglieder und setzt sich aus den Kommunalwahlen seit 2014 wie folgt zusammen:

Der direkt gewählte Bürgermeister ist Herbert Burgschwaiger (SPÖ).

Transport

Die Großglockner-Hochalpenstraße verbindet als Höhenstraße die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Die Strecke von Bruck nach Heiligenblut beträgt 47,8 Kilometer. Am Bahnhof Bruck-Fusch hat die Gemeinde Anschluss an die Eisenbahnlinie Salzburg-Tirol.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bruck_an_der_Gro%C3%9Fglocknerstra%C3%9Fe

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