Feistritz an der Gail

Politischer Bezirk Villach Land, Kärnten, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Feistritz an der Gail
Bevölkerung:
660

Über Feistritz an der Gail

Feistritz an der Gail (slowenisch: Bistrica na Zilji) ist eine Stadt im Bezirk Villach-Land in Kärnten in Österreich. Es ist nah an der Grenze zu Italien und Slowenien. Der Schwarzwald im Süden der Stadt grenzt an die italienische Gemeinde Tarvis in der Provinz Udine. In und um die Stadt gibt es mehrere wichtige Sehenswürdigkeiten, darunter den Kräutergarten von Ulli, das Fledermaushaus, die Pfarrkirche St. Martin und die Marienkapelle von Magdalena.

Geographie

Feistritz, die größte Gemeinde im unteren Gailtal, umfasst eine Fläche von rund 20 km2. Es befindet sich auf einer Höhe von 638 m. Die Einwohnerzahl der Stadt lag 2012 bei 649. Der südlich an Italien grenzende Wald heißt Schwarzwald und bedeutet Schwarzwald. Nötsch im Gailtal liegt etwa 2,4 km nördlich von Feistritz an der Gail. Die nahe gelegene Feistritzer Alm erreicht am Fuße des Oisternigs eine Höhe von 1.700 m.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Feistritz stammt aus einer Urkunde von 1119. Die Zucht der Noriker begann im 14. Jahrhundert, als das Sumpfland, das 1348 aus der Dorbatsch-Verschüttung entstand, für Rinder ungeeignet war. Die Bewohner des Gailtals sind bekannt für ihren über Jahrhunderte hinweg erworbenen Mut und Geschäftssinn, als sie Waren von Italien nach Salzburg und Bayern transportierten. Durch die Rationalisierung der österreichischen Gemeinden im Jahr 1973 wurde die ehemalige Gemeinde Feistritz Teil der Gemeinde Hohenthurn.

Wirtschaftliche Entwicklungen

Landwirtschaft ist die Hauptwirtschaftsaktivität mit kleinen bis mittleren Betrieben, obwohl viele Einwohner der Gemeinde nach Villach oder Klagenfurt pendeln. In den letzten Jahren hat die Stadt großen Wert auf die Entwicklung der Infrastruktur gelegt, beispielsweise auf die Verbesserung des Straßennetzes und der Wasserversorgung, und gleichzeitig neue Unternehmen gefördert, die 50 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.

Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt wurde im Jahr 2007 ein kleines Wasserkraftprojekt von der Stadtverwaltung übernommen, das von Kärnten gefördert und gefördert wurde. Dies hat zu einer Steigerung der umweltfreundlichen Produktion um fast 200% gegenüber der früheren Kapazität der Station geführt. Dadurch konnten auch die bedrohten Fledermausarten im ersten Stock des in Österreich einzigartigen Kraftwerks untergebracht werden. Der Bürgermeister der Stadt, Dieter Mörtl, bemerkte zum wirtschaftlichen Nutzen des Systems: "Energie vor Ort spart Transport!"

Sehenswürdigkeiten

Feistritz ist bekannt für sein Fledermaushaus, das erste in Österreich. Etwa 2 km westlich des Dorfes beherbergt das jahrelang unbewohnte alte Kraftwerk eine Kolonie kleiner Hufeisenfledermäuse, die im Inneren des Gebäudes beobachtet werden können.

Es gibt mehrere andere Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Diese schließen ein:

Ullis Kräutergarten mit einer Vielzahl von Kräutern aller Art für die Küche, Schönheitsbehandlung, Gesundheit und süße Gerüche.

Die Pfarrkirche St. Martin aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit imposantem Turm und Turmspitze.

Die Marienkapelle aus der Mitte des 14. Jahrhunderts ist etwa eine halbe Stunde Fußweg zur Feitritz Alm entfernt. Der Überlieferung nach wird hier am Ostermontag und am Fest der Maria Magdalena (22. Juli) die Messe gefeiert.

Hoch über dem Ort bietet die Feistritzer Alm Möglichkeiten für Spaziergänge in unberührter Umgebung. Die Messe wird immer noch in der kleinen Kapelle am Sonntag nach dem 5. August (ihrem Festtag) gefeiert, die Maria Schnee oder Unserer Lieben Frau vom Schnee gewidmet ist.

Kultur

Über einen Zeitraum von 460 Jahren wurden umfangreiche ethnografische Untersuchungen durchgeführt. Die Gemeinde ist bemüht, Musik, Kultur und Folklore zu fördern. Die kürzlich eingerichtete School of Music war ein Erfolg, insbesondere bei den jüngeren Mitgliedern der Community. Es gibt auch eine Kindergartenschule. Lokale Kunst wird gefördert und es werden auch soziale Clubs gegründet. Hallo Feistritz ist das lokale Informationsblatt der Gemeinde, das etwa zweimal im Jahr veröffentlicht wird.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Feistritz_an_der_Gail

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