Feldkirchen in Kärnten

Politischer Bezirk Feldkirchen, Kärnten, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Feldkirchen in Kärnten
Bevölkerung:
14 286

Über Feldkirchen in Kärnten

Feldkirchen in Kärnten (slowenisch: Trg) ist eine Stadt im österreichischen Bundesland Kärnten und die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Es besteht aus den Katastralgemeinden Fasching, Feldkirchen, Glanhofen, Gradisch, Höfling, Klein Sankt Veit, Pernegg, Rabensdorf, Sankt Ulrich, Sittich, Tschwarzen und Waiern.

Geographie

Ort

Feldkirchen liegt am nördlichen Rand des Klagenfurter Beckens an der Kreuzung der Bundesstraßen B 93 Gurktal Straße in Richtung Friesach, B 94 Ossiacher Straße in Richtung Villach und B 95 Turracher Straße in Richtung Klagenfurt. Durch die Stadt fließen sowohl die Glan als auch der kleine Tiebel, Hauptzufluss des Ossiacher Sees.

Nachbargemeinden

Geschichte

Die Siedlung könnte sich an der Stelle des ehemaligen Beliandrum mansio entlang der Römerstraße von Teurnia bei Spittal an der Drau nach Virunum, der Hauptstadt der Provinz Noricum, entwickelt haben. Ein römischer Grabstein aus dem 2. Jahrhundert ist in die Wände der Filialkirche St. Michael eingemauert. Die früheste Erwähnung von Feldkirchen ist als Ueldchiricha ("Kirche in den Feldern") in einem 888-Dokument von Arnulf von Kärnten. Die Pfarrkirche Maria im Dorn, eine romanische Basilika mit karolingischem Chor, ist eines der ältesten Sakralbauten Kärntens.

Feldkirchen, einst Gut des Eppensteiner Adels, wurde 1166 der Diözese Bamberg vermacht. Die Bischöfe ließen den Amthof errichten, den ehemaligen Sitz der Gemeindeverwaltung, heute einen Ort für kulturelle Veranstaltungen und ein kleines Museum. Schließlich erwarb die Österreicherin Maria Theresia 1759 Feldkirchen. Das Dorf Markstein südlich des Stadtzentrums ist ein ehemaliger Grenzübergang zwischen dem österreichischen Reich und dem oberkärntnerischen Teil der kurzlebigen napoleonischen Illyrischen Provinzen. Das Gebäude einer Zollstation und eines Grenzsteins blieb erhalten. Feldkirchen erhielt 1930 Stadtrechte.

Galerie

Pfarrkirche Maria im Dorn

Amthof

Demografie

Laut der Volkszählung von 2001 hat Feldkirchen 14.030 Einwohner. Davon bekennen sich 77,1% zur römisch-katholischen Kirche, 12,0% sind Evangelisten, 0,8% gehören der orthodoxen Kirche an und 5,1% sind Muslime. 2,0% sind nicht religiös.

Politik

Sitze in der Gemeindeversammlung (Gemeinderat) ab den Wahlen 2015:

Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ): 14

Österreichische Volkspartei (ÖVP): 10

Österreichische Freiheitspartei (FPÖ): 3

Grüne: 2

FePlus: 2

Internationale Beziehungen

Partnerstädte - Partnerstädte

Feldkirchen in Kärnten ist Partner von:

Bamberg, seit 1993

Ahrensburg, Deutschland, seit 1998

Bemerkenswerte Bewohner

Otto Maria Polley (1910–1984), Schriftsteller

Sven Klimbacher, Eishockeyspieler

Siegfried Grabner, Snowboarder

Herbert Gantschacher, Regisseur, Produzent, Autor

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Feldkirchen_in_K%C3%A4rnten

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