Frauenkirchen

Politischer Bezirk Neusiedl am See, Burgenland, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Frauenkirchen
Bevölkerung:
2 844

Über Frauenkirchen

Frauenkirchen (ungarisch: Boldogasszony, Fertőboldogasszony, Fertő-Boldogasszony) ist eine österreichische Stadt im Bezirk Neusiedl am See im Burgenland.

Geschichte

Die Gemeinde Frauenkirchen gehörte wie das übrige Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-West-Ungarn). Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Gebiet von Deutsch-Westungarn durch die Verträge von St. Germain und Trianon an Österreich übergeben. Seit 1921 gehört die Stadt zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Frauenkirchen war einst eine der sogenannten Siebengemeinden der Juden im Burgenland. Die burgenländischen Juden (zusammen mit den Roma und Sinti) wurden zwischen 1938 und 1945 von den Nazis verfolgt und ausgelöscht. Ein jüdischer Friedhof im Dorf erinnert an die Anwesenheit einer jüdischen Gemeinde vor dem Holocaust.

Frauenkirchen ist seit 1982 eine Gemeinde (über VO 5).

Population

Politik

Bürgermeister Josef Ziniel ist Mitglied der SPÖ, Vizebürgermeister Franz Wegleitner ist Mitglied der ÖVP und die Vorsitzende ist Erika Siebler.

Die Mandatszuweisungen im Gemeinderat (23 Sitze) lauten ab 2008 SPÖ 14, ÖVP 6, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 3.

Bemerkenswerte Leute

Frauenkirchen ist der Geburtsort des Komponisten Mihály Mosonyi.

Hier wohnte der jüdische Rabbiner Shalom Ullmann

Bürgermeister war der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Frauenkirchen

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