Freistadt

Politischer Bezirk Freistadt, Oberösterreich, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Freistadt
Bevölkerung:
7 457

Über Freistadt

Freistadt (help · info) (wörtlich "Freetown") ist eine österreichische Kleinstadt im Bundesland Oberösterreich in der Region Mühlviertel. Mit rund 7.500 Einwohnern ist es ein Handelszentrum für die umliegenden Dörfer. Freistadt ist das wirtschaftliche Zentrum eines gleichnamigen Landkreises Freistadt. Die nächstgrößeren Städte sind Linz, die oberösterreichische Landeshauptstadt, etwa 40 km südlich, und České Budějovice, die südböhmische Landeshauptstadt, etwa 60 km nördlich.

Geschichte

Die Umgebung von Freistadt wurde im 7. Jahrhundert vom bayerischen Herzogtum beherrscht.

Freistadt wurde vor 1220 gegründet. Der Babenberger Herzog Leopold VI. Durchlief das Gebiet 1225. Die früheste Erwähnung von Frienstat stammt aus einem Dokument aus dem Jahr 1241, doch 1277 bezog sich Rudolf von Habsburg in einem anderen Dokument auf Vreinstat. Seine Lage trennte das Habsburger- und das Böhmerland und stand am Scheideweg der wertvollen Salz- und Eisenhandelsstraße, die seit der Vorgeschichte bis zum Mittelalter verlief. Die äußeren und inneren Mauern, Türme und Tore der Altstadt, die hauptsächlich zwischen 1363 und 1393 erbaut wurden, existieren noch heute.

Freistadt erlitt 1805 und 1809 während der Napoleonischen Kriege französische Einfälle. Freistadt gehört seit 1918 zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss an Deutschland am 13. März 1938 gehörte der Ort zu Gau Oberdonau, wurde aber 1945 in das Bundesland Oberösterreich zurückgeführt.

Notgeld

Wie viele oberösterreichische Gemeinden gab Freistadt 1920 Notgeld für Sammler aus.

Population

Tourismus

Der Haupteingang der Altstadt befindet sich durch das Linzer Tor. Der weitläufige Hauptplatz ist von bemalten Fassaden renovierter Bürgerhäuser umgeben. Auf dem höchsten Punkt von Freistadt steht die Pfarrkirche St. Katharina (14.-15. Jahrhundert, 1690 im Barockstil umgebaut und 1967 im gotischen Stil umgebaut); Beachten Sie insbesondere das Rippengewölbe im Dach des Chores. An der nordöstlichen Ecke des Platzes führt ein Tor zum Schloss Freistadt aus dem 14. Jahrhundert mit einem 50 m hohen Bergfried, in dem sich heute das Mühlviertler Schlossmuseum befindet, ein Heimatmuseum mit einer großen Sammlung von Verre églomisé (Glas mit einer gravierten Schicht) Gold). Vor dem Böhmertor steht die kleine Liebfrauenkirche aus dem 15. Jahrhundert mit schönen "Lichtsäulen" von 1484.

Böhmertor von innen

Bergfried vom Schloss

Dechanthof Turm (und Dechantyard)

Pfarrkirche St. Katharina

Lichtsäulen von 1484

Verre églomisé aus dem Museum

Bürgerhaus in der Nähe des Hauptplatzes

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Freistadt

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