Gemeindebezirk Döbling

Wien Stadt, Wien, Österreich

Land:
Bundesland:
Kreis:
Gemeinde:
Gemeindebezirk Döbling
Bevölkerung:
69 324

Über Gemeindebezirk Döbling

Döbling (deutsche Aussprache: (anhören)) ist der 19. Bezirk in der Stadt Wien (deutsch: 19. Bezirk, Döbling, Döbling). Es befindet sich am nördlichen Ende der zentralen Bezirke, nördlich der Bezirke Alsergrund und Währing. Döbling hat einige dicht besiedelte städtische Gebiete mit vielen Wohngebäuden und grenzt an den Wienerwald.

Es beherbergt einige der teuersten Wohngebiete wie Grinzing, Sievering, Neustift am Walde und Kaasgraben und beherbergt auch eine große Anzahl von Heurigen-Restaurants. Es gibt auch einige große Gemeindebauten, darunter Wiens berühmtester, der Karl-Marx-Hof.

Ebenfalls in Döbling befinden sich die American International School of Vienna, die Lauder Business School und das Q19 Shopping Center.

Geographie

Ort

Döbling liegt im Nordwesten von Wien und überspannt den Hang des Wienerwalds zur Donau und zum Donaukanal, die im Osten die Grenze des Bezirks bilden. Die Donau bildet die Grenze zwischen Döbling und dem Ortsteil Floridsdorf und der Kanal die Grenze zum Ortsteil Brigittenau. An der Gürtelbrücke über den Donaukanal trennt sich die Bezirksgrenze und Döbling im Süden entlang des Wiener Gürtels vom Bezirk Alsergrund. An der Schrottenbachgasse zweigt die Bezirksgrenze nach Nordwesten ab und trennt Döbling entlang der Linie Währinger Park-Hasenauerstraße-Peter-Jordan-Straße-Starkfriedgasse-Sommerhaidenweg vom Bezirk Währing. Es gibt dann eine kurze Grenze zum Bezirk Hernals am Rande von Wien.

Platzzuweisung

Fast 32,6% der Döbling-Bezirksfläche sind Grundstücke (im Vergleich zu Wien mit 33,3%). Zu 85,2% gehören Wohnflächen; der anteil der betriebsbaugebiete ist mit 2,2% der bezirksfläche sehr gering (wien 7,6%). Mit einem Grünflächenanteil von 51,8% (48,3% für Wien) ist Döbling der 5. grünistische Bezirk Wiens. Es macht 14,9% der Bezirksfläche als landwirtschaftliche Nutzfläche aus, wobei der Weinberg hier die größte Rolle in den Regionen Grinzing, Nußdorf, Sievering, Neustift am Walde und Salmannsdorf spielt. Weitere 25,4% des Landkreises sind bewaldet, plus 5,3% in Wiesen, 2,7% in kleinen Gärten, 2,5% in Parks und 0,9% als Sport- und Erholungsgebiete. Das restliche Gebiet des Distrikts weist 11,0% Verkehr / Transport und 4,6% Wasser auf. Während der Wasseranteil im Verhältnis zur gesamten Stadt Wien höher ist, liegt der Verkehrsanteil darunter.

Hügel

Über den großen Teil des Wienerwaldes in Döbling erstrecken sich zahlreiche Hügel Wiens. Viele liegen an der Grenze zu Niederösterreich und den angrenzenden Bezirken. Der höchste Gipfel ist der Hermannskogel (542 m) mit einem Aussichtsturm; Die Wahrzeichen von Döbling sind jedoch der Kahlenberg (484 m) mit Aussicht und Funkmast und der nahe gelegene Leopoldsberg (427 m). Weitere Hügel dieser Region sind der Reisenberg, der Latisberg, der Vogelsangberg, der Dreimarkstein und der Nußberg. Daneben gibt es in Döbling teilweise bebaute Erhebungen wie die Hohe Warte in Heiligenstadt, den Hungerberg in Grinzing und den Hackenberg in Sievering.

Wasserstraßen

In der Bezirkszone entspringen zahlreiche Bäche,

aber jetzt sind meistens fest installiert oder werden als stromkanäle geführt.

Ursprünglich mündeten alle, mit Ausnahme des Waldbaches, in den Donaukanal. Da die Einzugsgebiete der Bäche in der Sandsteinzone des Wiener Waldes liegen, können und konnten die Bäche auf ein Vielfaches ihrer normalen Wassermenge wachsen. Dies führte immer wieder zu zerstörerischen Fluten, insbesondere entlang des Krottenbaches. Der Krottenbach war der wichtigste Bach in Döbling und wird praktisch perfekt als Bachkanal geführt. Es umfasst das Gebiet hinter der Bundesmittelschule Billrothstraße, unterirdisch und mündet durch Sievering in den Arbesbach (Erbsenbach), der heute im Oberlauf noch bis nach Obersievering offen fließt.

Der Nesselbach geht noch offen zum Krapfenwaldl über, bevor er sich in Grinzing unterirdisch mit dem Reisenbergbach verbindet. Der Reisenbergbach fließt gleichzeitig noch bis kurz vor das Zentrum von Grinzing offen. Der Schreiberbach fließt fast vollständig im Freien bis nach Nußdorf und der Waldbach bei Kahlenbergerdorf. Durch die Umleitung von Wasser ist der Döblinger Bach vollständig verschwunden. Dieser entsprang ursprünglich in der Hütte und mündete in der Spittelau in den Donaukanal.

Distriktsektoren

Döbling wird von mehr, neueren autarken Gemeinschaften gebildet, darunter:

Geschichte

Etymologie

Döbling wurde 1114 erstmals als "de Teopilic" erwähnt.

Der Name leitet sich von der slawischen * topl’ika ab

("sumpfiges Wasser" oder "sumpfiger Ort").

Der Name "Döbling" bezieht sich auf den See des Krottenbaches,

Weitere Interpretationsmöglichkeiten ergeben sich aus

Altslawische Toplica ("warmer Bach").

Spätere Schreibweisen des Ortsnamens waren beispielsweise Toblich,

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/D%C3%B6bling

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