Gschnitz

Politischer Bezirk Innsbruck Land, Tirol, Österreich

Land:
Bundesland:
Gemeinde:
Gschnitz

Über Gschnitz

Gschnitz ist eine Gemeinde mit 415 Einwohnern (1. Januar 2011) im Süden Nordtirols.

Rahmen

Gschnitz liegt am Ende des gleichnamigen Tals, das bei Steinach am Brenner vom Wipptal abzweigt. Die Gemeindegrenzen erstrecken sich vom Talschluss (3.277 m) bis nach Südtirol. Der Gschnitzbach versorgt das Dorf mit Trinkwasser.

Nahe gelegene Gemeinden sind Brenner, Neustift im Stubaital, Obernberg am Brenner und Trins.

Geschichte

Ursprung

Das Dorf wird 1284 erstmals als "Gasnitz" erwähnt. Im Jahr 1288 gab es im Tal neun Schwaighöfe, davon sieben in Gschnitz, der Mitte des Dorfes, und zwei in der Laponesalm. Das Erbrecht in Tirol entstand aus diesen neun Schwaighöfen und wurde in allen anderen Tälern der Region übernommen. 1471 kam es zu einer Rivalität zwischen Gschnitz und Trins, an der die Bewohner der beiden Dörfer den Zugang zum Tal versperrten. das gericht steinach am brenner musste eingreifen, um den streit beizulegen. Gschnitz wurde 1811 der Status einer Gemeinde verliehen. Eine bedeutende Entwicklung erfolgte ab dem 18. Jahrhundert.

Wappen

Gschnitz 'Wappen besteht aus einem roten Hintergrund, der von drei waagerechten Streifen gekreuzt wird, von denen einer aus sechs Rauten besteht, die sich in Weiß und Schwarz abwechseln. Diese Visualisierung sieht aus wie das Dach der neun Bergbauernhöfe. Das Wappen wurde am 10. Januar 1984 offiziell

Population

Sehenswürdigkeiten

Pfarrei Unserer Lieben Frau vom Schnee

Gschnitz gehörte ursprünglich wie die meisten Dörfer des Wipptals zur Gemeinde Matrei am Brenner. Die Kirche "Unserer Lieben Frau vom Schnee" wurde 1730 erbaut und 1755 nach Plänen von Franz de Paula Penz im Barockstil restauriert. 1775 wurde Gschnitz als Vikariat und 1891 als Pfarrei gegründet.

Heiligtum der heiligen Magdalena

Das Sanktuarium St. Magdalena liegt in der Nähe der Grenze zwischen Gschnitz und Trins auf einer Höhe von 1.661 m und ist nur zu Fuß unter dem Schönberg erreichbar. Die Kirche ist die älteste im Tal, wie die romanischen Fresken aus dem Jahr 1200 bestätigen, die 1959 entdeckt wurden.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Gschnitz

X