Innsbruck

Innsbruck Stadt, Tirol, Österreich

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Innsbruck

Über Innsbruck

Innsbruck (deutsch: , österreichisch: ; bayerisch: ) ist die Landeshauptstadt Tirols in Westösterreich und die fünftgrößte Stadt Österreichs. Es befindet sich im Inntal, an der Kreuzung mit dem Wipptal, das etwa 30 km südlich den Zugang zum Brenner bietet.

Das Hotel liegt im weiten Tal zwischen hohen Bergen, der sogenannten Nordkette in den Karwendel-Alpen (Hafelekarspitze, 2.334 Meter oder 7.657 Fuß) im Norden und dem Patscherkofel (2.246 Meter oder 7.369 Fuß) und Serles (2.718 Meter oder 8.917 Fuß) ) nach Süden.

Innsbruck ist ein international bekanntes Wintersportzentrum und Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 sowie der Winterparalympics 1984 und 1988. Innsbruck war 2012 auch Austragungsort der ersten Jugend-Winterolympiade. Der Name bedeutet übersetzt "Innbrücke".

Geschichte

Die frühesten Spuren lassen auf eine anfängliche Besiedlung in der frühen Steinzeit schließen. Überlebende vorrömische Ortsnamen zeigen, dass das Gebiet kontinuierlich besiedelt wurde. Im 4. Jahrhundert gründeten die Römer in Oenipons (Innsbruck) die Armeestation Veldidena (der Name ist im heutigen Stadtteil Wilten erhalten), um die wirtschaftlich wichtige Handelsstraße von Verona-Brenner-Augsburg in ihrer Provinz Rätien zu schützen.

Die erste Erwähnung von Innsbruck geht auf den lateinischen Namen Oeni Pontum oder Oeni Pons zurück, der für Brücke (Pons) über den Inn (Oenus) steht, der ein wichtiger Übergang über den Inn war. Die Grafen von Andechs erwarben die Stadt im Jahr 1180. Im Jahr 1248 ging die Stadt in die Hände der Grafen von Tirol über. Das Stadtwappen zeigt die Innbrücke aus der Vogelperspektive, eine Konstruktion, die seit 1267 verwendet wird. Die Route über den Brenner war damals eine wichtige Transport- und Kommunikationsverbindung zwischen Nord- und Südeuropa und die einfachste Route über die Alpen . Es war Teil der Via Imperii, einer mittelalterlichen Kaiserstraße unter dem besonderen Schutz des Königs. Die Einnahmen, die durch das Dienen als Transitstation auf dieser Route erzielt wurden, ließen die Stadt gedeihen.

Innsbruck wurde 1429 die Hauptstadt von ganz Tirol und im 15. Jahrhundert wurde die Stadt zum Zentrum der europäischen Politik und Kultur, als Kaiser Maximilian I. in den 1490er Jahren ebenfalls in Innsbruck residierte. Die Stadt profitierte von der Anwesenheit des Kaisers, wie zum Beispiel in der Hofkirche zu sehen ist. Hier wurde zum Teil von seinen Nachfolgern ein Begräbnisdenkmal für Maximilian geplant und errichtet. Das Ensemble mit einem Kenotaph und den Bronzestatuen realer und mythischer Vorfahren des Habsburger Kaisers ist eines der wichtigsten künstlerischen Denkmäler Innsbrucks. Eine regelmäßige Postverbindung zwischen Innsbruck und Mechelen wurde 1490 von der Thurn-und-Taxis-Post eingerichtet.

1564 erhielt der österreichische Erzherzog Ferdinand II. Die Herrschaft über Tirol und andere weitere österreichische Besitztümer, die bis ins 18. Jahrhundert von Innsbruck aus verwaltet wurden. Er ließ Schloss Ambras errichten und ordnete dort seine einzigartigen Renaissance-Sammlungen an, die heute hauptsächlich Teil des Wiener Kunsthistorischen Museums sind. Bis 1665 regierte in Innsbruck ein Steigbügel der Habsburger-Dynastie mit einem selbständigen Hof. In den 1620er Jahren wurde in Innsbruck (Dogana) das erste Opernhaus nördlich der Alpen errichtet.

1669 wurde die Universität gegründet. Auch als Entschädigung für den Hof regierte Kaiser Leopold I. wieder aus Wien und die Tiroler Steigbügel der Habsburger-Dynastie waren 1665 zu Ende gegangen.

Während der Napoleonischen Kriege wurde Tirol an den französischen Verbündeten Bayern abgetreten. Andreas Hofer führte eine Tiroler Bauernarmee zum Sieg in den Schlachten von Bergisel gegen die vereinten bayerischen und französischen Streitkräfte und machte Innsbruck dann zum Zentrum seiner Verwaltung. Die kombinierte Armee überfiel später die Tiroler Milizarmee und gehörte bis 1814 zu Bayern. Nach dem Wiener Kongress wurde die österreichische Herrschaft wiederhergestellt. Bis 1918 war die Stadt (eine der 4 autonomen Städte in Tirol) Teil der österreichischen Monarchie (österreichische Seite nach dem Kompromiss von 1867), Leiter des gleichnamigen Bezirks, einer der 21 Bezirkshauptmannschaften im Bundesland Tirol.

Der Tiroler Held Andreas Hofer wurde in Mantua hingerichtet; Seine sterblichen Überreste wurden 1823 nach Innsbruck zurückgebracht und in der Franziskanerkirche beigesetzt.

Während des Ersten Weltkrieges war die einzige aufgezeichnete Aktion, die in Innsbruck stattfand, kurz vor Kriegsende. Am 20. Februar 1918 überfielen alliierte Flugzeuge aus Italien Innsbruck und forderten Opfer bei den dortigen österreichischen Truppen. Es wird kein Schaden in der Stadt verzeichnet. Im November 1918 wurden Innsbruck und ganz Tirol von den 20 bis 22 Tausend Soldaten des III. Korps der Ersten Italienischen Armee besetzt.

1929 fand in Innsbruck die erste offizielle österreichische Schachmeisterschaft statt.

Annexion und Bombardierung

1938 wurde Österreich im Anschluss von Nazideutschland annektiert. Innsbruck erlebte zwischen 1943 und April 1945 zweiundzwanzig Luftangriffe und erlitt schwere Schäden.

Euroregion Tirol-Südtirol-Trentino

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Innsbruck

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