Burgenland

Österreich

Land:
Bundesland:
Burgenland
Bevölkerung:
281 022

Über Burgenland

Burgenland (deutsche Aussprache: (anhören); Ungarisch: Őrvidék; Kroatisch: Gradišće; Slowenisch: Gradiščanska; Tschechisch: Hradsko; ist das östlichste und am wenigsten bevölkerungsreichste Bundesland Österreichs Insgesamt 171 Gemeinden, die von Norden nach Süden 166 km lang sind, von Westen nach Osten jedoch viel schmaler (5 km breit am Sieggraben) Die Region ist Teil des Centrope-Projekts.

Geographie

Das Burgenland ist mit 3.962 km2 das siebtgrößte der neun Bundesländer Österreichs. Der höchste Punkt im Bundesland ist der Geschriebene, dessen Gipfel 884 Meter über dem Meeresspiegel liegt, der höchste Punkt im Burgenland selbst jedoch 879 Meter über dem Meeresspiegel. Der tiefste Punkt (der auch der tiefste Punkt Österreichs ist) liegt mit 114 Metern im Gemeindegebiet von Apetlon.

Das Burgenland grenzt im Südwesten an das österreichische Bundesland Steiermark und im Nordwesten an das Bundesland Niederösterreich. Im Osten grenzt es an Ungarn (Komitat Vas und Komitat Győr-Moson-Sopron). Im äußersten Norden und Süden gibt es kurze Grenzen mit der Slowakei (Region Bratislava) bzw. Slowenien (Region Mur).

Das Burgenland und Ungarn teilen sich den Neusiedler See (ungarisch: Fertő tó), einen See, der für sein Schilf und seine Flachheit sowie das ganzjährig milde Klima bekannt ist. Der Neusiedler See ist Österreichs größter See und eine große Touristenattraktion, die Ornithologen, Segler sowie Wind- und Kitesurfer in die Region nördlich des Sees bringt.

Politik

Der burgenländische Landtag hat 36 Sitze. Bei der Wahl am 31. Mai 2015 gewann die SPÖ 15 Sitze, die ÖVP 11 Sitze, die FPÖ 6 Sitze, die Grünen 2 Sitze und die Liste Das Burgenland gewann ebenfalls 2 Sitze. Die Landesregierung ist eine Koalition von SPÖ und FPÖ. Das Wahlalter für Landtagswahlen im Burgenland wurde 2003 auf 16 Jahre gesenkt.

Verwaltungsgliederung

Das Burgenland besteht aus neun Landkreisen, zwei satzungsgemäßen Städten und sieben Landkreisen. Von Norden nach Süden:

Statutarstädte

Diese kombinieren die Attribute von Stadtteil und Stadt.

Eisenstadt

Rost

Landkreise

Neusiedl am See (Verwaltungszentrum Neusiedl am See)

Eisenstadt-Umgebung

Mattersburg

Oberpullendorf

Oberwart

Güssing (Güssing)

Jennersdorf (Jennersdorf)

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Burgenlandes war sukzessive Teil des Römischen Reiches, des Hunnenreiches, des Königreichs der Ostgoten, des Italienischen Königreichs Odoaker, des Königreichs der Langobarden, des Avar Khaganate, des Frankenreiches und des Dominion Aba Aba (Familie); Aba - Koszegi, das Königreich Ungarn, die Habsburgermonarchie, das österreichische Reich, Österreich-Ungarn, Österreich.

Das Burgenland ist das einzige österreichische Bundesland, das noch nie dem Erzherzogtum Österreich, dem Heiligen Römischen Reich, dem Deutschen Bund oder dem österreichisch-ungarischen Cisleithania angehört hat.

Vorgeschichte und Antike

Die ersten indoeuropäischen Völker tauchten in dieser Region um 3300 v. Chr. Auf. Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. Wurde das Gebiet von Kelten beherrscht und im 1. Jahrhundert n. Chr. Wurde es Teil des Römischen Reiches. Während der römischen Verwaltung war es Teil der Provinz Pannonien und später Teil der Provinzen Pannonia Superior (im 2. Jahrhundert) und Pannonia Prima (im 3. Jahrhundert). Während des spätrömischen Reiches gehörte die Provinz Pannonia Prima zu größeren Verwaltungseinheiten, wie der Diözese Pannonia, der Präfektur Illyrien und der Präfektur Italien.

Frühgermanische Staaten

Die ersten Germanen, die sich in dieser Region niederließen, waren die Ostgoten, die 380 n. Chr. Nach Pannonien kamen. Die Ostgoten wurden Verbündete Roms und durften sich in Pannonien niederlassen, um die römischen Grenzen zu verteidigen. Im 5. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Hunnen erobert, aber nach ihrer Niederlage bildete sich ein unabhängiges Königreich der Ostgoten in Pannonien. Das Gebiet des heutigen Burgenlandes wurde Teil des italienischen Königreichs Odoaker, aber Ende des 5. Jahrhunderts eroberte der ostgotische König Theoderich dieses Königreich und stellte die ostgotische Verwaltung in Westpannonien wieder her.

Im 6. Jahrhundert gehörte das Gebiet zu einem anderen germanischen Staat, dem Königreich der Langobarden. Die Langobarden reisten jedoch später nach Italien ab und das Gebiet wurde von den Awaren kontrolliert. Kurz im 7. Jahrhundert war das Gebiet Teil des slawischen Staates Samo, wurde aber später wieder unter die Kontrolle der Avaren gestellt. Nach der Niederlage der Awaren Ende des 8. Jahrhunderts wurde das Gebiet Teil des fränkischen Reiches. Nach der Schlacht von Lechfeld (oder Augsburg) im Jahr 955 kamen neue germanische Siedler in das Gebiet.

Mittelalterliches Königreich Ungarn

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Burgenland

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